Alles für den Durst?

Auf Märkte dringen immer wieder neue Teilnehmer. So soll es wohl auch sein. Und für das Portemonnaie von Verbrauchern ist das meist auch etwas gutes. Aktuell übernimmt “Durstexpress” zumindest in Berlin und Leipzig weite Teile vom Getränke(liefer)markt. Innerhalb von 2h wird zu ~Supermarkt-Konditionen geliefert.
Ist doch cool, oder?
Die strukturelle Entwicklung dahinter ist spannend. Die Nachteile für uns als Verbraucher entstehen frühestens mittelfristig und für uns als Bürger erst langfristig.

Die viel zu guten Preise werden durch prekäre Arbeitsbedingungen und strukturelle Macht erreicht. Durstexpress gehört zur Radeberger Gruppe und damit zu Oettker. Der direkte Zugang zu deren Produkten erlaubt Durstexpress gute Einkaufspreise und baut die Marktmacht von Oetker weiter aus. Andere Lieferanten, aber auch Getränkehersteller, werden vom Markt gedrängt und dann können die Preise wieder angezogen werden. Und selbst wenn nicht, Hauptsache ist hier auch, dass das Geld zum eigenen Konzen fließt. Wachstum ist oberstes Ziel. Stabilität scheinbar nur so erreichbar. Stabile Systeme, die für alle gut sind, kein Wachstum erfordern und von denen sich kein Gewinn abzwacken lässt, haben keinen Platz. Bedürfnisbefriedigung ist notwendiges Nebenprodukt.
Wenn Bierumsätze zurückgehen, wird das Wachstum eben woanders gesucht.

Verteufel ich das? Nein.  
Die Entwicklungen der Machtakkumulation dahinter finde ich jedoch verstörend und symbolisch für eine Gesellschaft, bei der immer mehr Macht in immer weniger Hände gerät.

Liefertechnisch haben wir glücklicherweise in Berlin einen tolles mittelständiges Unternehmen für unsere Produktpalette gefunden: “Flinke Flasche” (03045199868).
Strukturell haben wir in Deutschland glücklicherweise die grundlegende Möglichkeit unsere Politik soweit zu revolutionieren, dass wir die Machtkette zumindest zwischen Wirtschaft und Politik aufbrechen können. #Lobbyismus
Leicht wird das jedoch nicht… Eine Idee dazu ist die Anleitung für Wandel. (www.j-ag.info/anleitung)
Wen Wandel interessiert, der ist herzlich zur J-Humus-Woche eingeladen.

Lieben Gruß

Maxim Wermke

Gründung J-MeinGut AG

Worüber lohnt es sich wirklich nachzudenken?
Unsere Meinung: Ein spaßiges Leben für alle und was daran hindert.
Leid wird viel durch Krieg, Armut und das Streben einzelner nach Mehr ausgelöst. Themen die eng miteinander verbunden sind. Die Lösung dieser Thematik beginnt beim Eigentum!
Wir verwirklichen jetzt eine wunderschöne Eigentümerstruktur mit der J-MeinGut AG.
Damit wollen wir positive Anlässe zum Denken über Eigentum schaffen.
Wem jehört eigentlich das J-tränk? =)

Real wird unsere JemeinJute Struktur aber erst durch DEINEN Anteil im Crowdfunding.

Schaut vorbei!

www.j-ag.info